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PostHeaderIcon Operation "Scarface"

Das Privatleben von Berliner Spitzenpolitikern ist systematisch ausspioniert worden. Das berichtet der stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Dem Bericht zufolge hat eine Berliner Foto- und Recherchefirma namens CMK seit Ende 2008 über Monate hinweg immer wieder den SPD-Politiker Franz Müntefering und seine heutige Frau Michelle Schumann beschattet. Anfang 2008 wurde Oskar Lafontaine (Linke) ausgespäht. Auch der heutige CSU-Parteichef Horst Seehofer geriet ins Visier der Agentur. Die Aufträge zu den fragwürdigen Recherchen kamen von der Zeitschrift "Bunte".

Aktualisiert (Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 16:15 Uhr)

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PostHeaderIcon Die größte deutsche Sicherheitsbehörde passt sich neuen Aufgaben und Herausforderungen an

BUNDESPOLIZEI

 

Der Weg „war nicht ganz ohne Schwierigkeiten“, gestand Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), als es geschafft war. Die Neuorganisation der Bundespolizei war nötig, um „wachsende Aufgaben mit knapper werdenden Mitteln“ zu bewältigen. Der Wegfall der Grenzkontrollen im Osten gab das Signal zum überfälligen Umbau einer aufgeblähten Behörde. Jetzt stehen 1000 Polizistinnen und Polizisten mehr für operative Aufgaben bereit.

Der Kampf gegen den Terror, die Organisierte Kriminalität und die illegale Migration sind neue Einsatzfelder für die Bundespolizisten, Spezialisten sind gefragt. Mit den neun Inspektionen zur Kriminalitätsbekämpfung verfügt die Bundespolizei über eine eigene Kripo, deren 900 Beamte nach Menschenhändlern, Drogenschmugglern und Autoschiebern fahnden. Bundespolizisten hören – auch als Dienstleistung für den Verfassungsschutz – den Funk- und Telefonverkehr ab.

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PostHeaderIcon Schwarzfahrer büßt trotz Schwarzfahr-T-Shirt

Es klingt wie ein Fall, den sich ein Jura-Professor für seine Erstsemester-Studenten ausdenkt: Deutlich sichtbar trug ein Fahrgast ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Ich fahre schwarz“ – bestraft wird er dennoch.


Das Amtsgericht Hannover verurteilte am Mittwoch einen 38-Jährigen, der dreimal ohne gültiges Ticket in der Straßenbahn erwischt worden war. Der Mann hatte angegeben, er habe das T-Shirt mit dem Aufdruck „Ich fahre schwarz“ deutlich sichtbar getragen und deswegen keine Leistungen erschlichen. Der Richter betonte dagegen, dies sei unerheblich, da der Mann weder den Fahrer noch die Kontrolleure vor der Abfahrt auf den Aufdruck aufmerksam gemacht hatte. Er verurteilte den Hartz-IV-Empfänger zu einer Geldstrafe von 500 Euro. Zudem muss er die Gerichtskosten und das erhöhte Fahrgeld zahlen.

 

Vor der Verhandlung hatte der 38-Jährige das dunkle T-Shirt mit dem weißen Aufdruck „Ich fahre schwarz“ noch siegessicher den zahlreichen Fotografen und Filmteams präsentiert. Mit Unschuldsmine beteuerte er, dass er keine Leistungen erschlichen habe. Dem hätte aus seiner Sicht etwas Heimliches oder eine bewusste Täuschung vorangehen müssen. Außerdem wolle er mit dem Prozess zivilen Ungehorsam zeigen, sagte der Mann. Seine Verteidigerin fügte hinzu, dass das Verfahren auch als „Aufschrei zu sehen ist, dass sich Hartz-VI-Empfänger nicht mal ein Sozialticket für den öffentlichen Nahverkehr leisten könnten“.

 

Aktualisiert (Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 15:53 Uhr)

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PostHeaderIcon Holland ist Westerwelle-Land

Ganz klar, hier ist Einsatz angesagt. Zwischen den Fitnessgeräten steht ein Trainer, Ohrring, glatzköpfig, muskelbepackt und tätowiert: "Wechseln!", brüllt der Holländer, und sofort wechseln die stumm ackernden Männer auf ein anderes Gerät. Sprachlos ist kurzfristig auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU): Ein Fitnesscenter für Arbeitslose, das hat sie nicht erwartet in Amsterdam. "Das ist schon verblüffend", kommentiert sie die Einrichtung später und lobt: "Aber es ist überzeugend - wer arbeiten will, muss fit sein."

Noch keine 100 Tage im Amt, besuchte die CDU-Politikerin Ende vergangener Woche die Niederlande. Sie woll wissen, wie sie das machen, die Holländer: gerade mal vier Prozent Arbeitslosigkeit - europäische Spitzenleistung - und ein ebenso knallhartes wie effizientes Betreuungsregime für die Arbeitslosen. Bei 8,2 Prozent Arbeitslosigkeit und einer bislang ziellosen Grundsatzdiskussion in Deutschland lohnt der Blick über die Grenze.

Aktualisiert (Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 15:23 Uhr)

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PostHeaderIcon "Bewegung Morgenlicht" bedrohte Roland Koch

Eine "Bewegung Morgenlicht" hat in den ersten Monaten des Jahres die Frankfurter Polizei in Atem gehalten. Sie verübte sieben Brandanschläge und drohte Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch mit einem Bombenanschlag. Wie sich nun zeigt, besteht die "Bewegung" wahrscheinlich aus einem Einzeltäter.

Nach Brandanschlägen gegen diverse Einrichtungen in Frankfurt/Main und einer Bombendrohung gegen den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 49-Jährige, der am Montag gefasst wurde, wird verdächtigt, unter dem Decknamen "Bewegung Morgenlicht" seit Ende Oktober 2009 insgesamt sieben Brandanschläge begangen zu haben. Dies teilte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu am Mittwoch mit. Außerdem soll der Verdächtige im Januar eine Bombendrohung gegen Koch gerichtet haben.


Der Mann wurde den Angaben zufolge aufgrund von Videoaufnahmen von zwei Tatorten und aus einem Internetcafé, von dem aus eines der Bekennerschreiben abgesetzt worden war, gefasst. Anhand dieser Bilder habe eine Polizeistreife am Montag den 49-Jährigen erkannt und ihn festgenommen, teilte Möller-Scheu weiter mit. Am Dienstag sei Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts der Brandlegung in sieben Fällen und einer versuchten Nötigung des Ministerpräsidenten erlassen worden.

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PostHeaderIcon Der Feuerwehrführerschein


Der Feuerwehrführerschein

Seit der Einführung der zweiten Führerscheinrichtlinie im Jahr 1999 können Erwerber von Pkw-Führerscheinen (Klasse B) keine Fahrzeuge mehr in der Gewichtsklasse zwischen 3,5 t und 7,5 t führen. Dies bedeutet massive Probleme für die Freiwilligen Feuerwehren, Technischen Hilfsdienste und Rettungsdienste, wenn deren Einsatzfahrzeuge schwerer als 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht sind. Dies führt zu erheblichen Nachwuchsproblemen, da nur die Inhaber alter Pkw-Führerscheine diese schwereren Einsatzfahrzeuge führen dürfen. Der Erwerb der notwendige Führerscheinklasse C1 ist mit erheblichen Kosten verbunden, so dass die Zahl derer, die diese Fahrzeuge fahren dürfen, stetig sinkt.

Am 22.07.2009 ist das Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes in Kraft getreten: Danach reicht für den Erwerb der Fahrberechtigung für Fahrzeuge bis 4,75 Tonnen eine interne Ausbildung mit abschließender Prüfung bei der Feuerwehr, vorausgesetzt der Führerscheinerwerber ist bereits seit mindestens zwei Jahren im Besitz der Führerscheinklasse B. Für Fahrzeuge zwischen 4,75 und 7,5 Tonnen erfolgt eine vereinfachte Ausbildung mit regulärer praktischer Prüfung. Dieses ist erheblich kostengünstiger als der Erwerb des normalen C1-Führerscheins. Wichtig ist, dass der Feuerwehrführerschein nur im Zusammenhang mit Fahrten für die Freiwillige Feuerwehr, Technischen Hilfsdienste und Rettungsdienste eingesetzt werden kann. Nach Ablauf von zwei Jahren kann der Feuerwehrführerschein in einen vollwertigen C1-Führerschein umgeschrieben werden.

Die Details zum Erhalt des des Feuerwehr-Führerscheins werden nun auf Länderebene geregelt.
Quelle: ADAC
 

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PostHeaderIcon Erkennungsmarken werden umgenannt

Nachdem Deutschland bis vor weniger Zeit auf den Erkennungsmarken "GE" für Germany stehen hatte, wird dieses jetzt in "DEU" für Deutschland umgenannt. Alle Erkennungsmarken aktiver Soldaten werden ersetzt. Grund hierfür ist der Eintritt von Georgien, die sich als Länderkürzel "GE" gewählt haben.
 
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